Chräbeli

Das traditionelle Weihnachtsguetsli für Anis-Liebhaber. Der feine Anisduft ist auch lange nach Weihnachten noch ein Genuss!

Chräbeli

Diese Anisguetsli stammen ursprünglich aus Baden (AG). Die Bezeichnung als "Anisbögen" tönt zwar herrlich hochdeutsch, aber irgendwie auch falsch…
Ergibt ca. 86 Stück

Zutaten

  • 500 g Puderzucker
  • 4 Eier, kleinere

und

  • 25 g Anis, ganz
  • 1 Zitrone, Schale
  • 1 EL Kirsch

und

  • 500 g Weissmehl
  • 50 g Epifin, (Weizenstärke)

Zubereitung

  • Die Eier mit dem Puderzucker in einer Schüssel schaumig rühren bis die Masse ganz hell, fast weiss ist.
  • Die Anissamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett leicht erwärmen bis sie duften. Dann zur Ei-Zucker-Masse geben. Die Zitronenschale über die Masse reiben und den Kirsch dazugeben. Alles gut vermischen.
  • Mehl und Epifin über die Masse sieben und untermengen. Kurz zu einem Teig verkneten. Im Kühlschrank etwas ruhen lassen.

Formen

  • Den Teig portionenweise verarbeiten.
    Etwas Mehl auf die Arbeitsplatte geben und lange Würste (ca. Daumen dick) formen.
    Mit dem Messer ungefähr 5cm lange Stücke schneiden und 3x diagonal einschneiden.
    Die Chräbeli auf ein mit Backtrennpapier belegtes Backblech geben und zu einem Bogen formen, so dass die "Zacken" auseinandergedrückt werden.
  • Die fertig geformten Chräbeli sollen an einem warmen, trockenen Ort mindestens einen Tag antrocknen.

Backen

  • Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
    Die Chräbeli ca. 10 Minuten backen. Sie sollen oben schön hell bleiben und unten "Füessli" oder eben Krallen bilden.
  • Abkühlen lassen und in einer Blechdose an einem kühlen Ort aufbewahren.

Bemerkungen

Chräbeli schmecken erst nach einigen Wochen so richtig gut, wenn sich der Anisgeschmack gut verteilt hat.
Deshalb empfehle ich, diese Guetsli als erstes bereits Ende November zu backen.
Kühl gelagert halten sich  Chräbeli auch ganz prima bis zum Winterende.
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